Selbsthass & Emanzipation. Das Andere in der heterosexuellen Normalität

Vortrag und Buchvorstellung

Mittwoch, 2. November 2016, Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr

patsyOrt: Achtbar, Weberstraße 8, Tübingen

In dem Sammelband „Selbsthass & Emanzipation“ geht die Berliner Polit-Tunte Patsy l’Amour laLove mit zahlreichen weiteren Autor_innen der Frage nach, wie sich die nach wie vor bestehende Stigmatisierung von Schwulen, Lesben und Transmenschen auf ihr Verhältnis zu sich selbst auswirkt. Aus der Diskriminierung entsteht Selbsthass, die Übernahme der heteronormativen Ablehnung des Anderen. Eine Emanzipation kann daher nur erreicht werden, wenn das Andere als solches akzeptiert und nicht nach Maßstäben der heterosexuellen Normalität zurechtgebogen wird.

Patsy l’Amour laLove schreibt ihre Dissertation zur Schwulenbewegung der 1970er Jahre und organisiert Events wie „Polymorphia – die TrümmerTuntenNacht“. Das Buch „Selbsthass & Emanzipation“ erschien 2016 im Querverlag. www.patsy-love.de

Eine Veranstaltung des Netzwerks Antidiskriminierung e.V. – Region Reutlingen Tübingen